Die Hochzeitstorte

Eine Hochzeitstorte gehört auf jeden Fall zur Feier und man sollte sich im Vorfeld schon einige Gedanken darüber machen. Da sie meist recht üppig gewünscht wird, sollte man sich von einem guten Konditor beraten lassen. Das ist zwar etwas teuer, aber man hat viele Vorteile, vor allem keinen Stress beim Backen, man wird gut beraten und bei einem Probeessen kann man entscheiden, wie die Torte aussehen soll. Bis hin zum Zuckerguss-Pärchen als krönender Abschluss. Eine fünfstöckige Torte symbolisiert alle Stationen des Lebens, die Geburt, die Konfirmation, die Hochzeit, gesunde Kinder und den Tod. So ist es jedenfalls überliefert. Auch Marzipan sollte keinesfalls fehlen, denn es symbolisiert ebenfalls Glück, Leidenschaft und Liebe. Eine wichtige Frage ist, wann serviert man die Torte. Dafür gibt es keine Vorschrift, die einen servieren sie als Dessert, andere wieder zum Kaffee, falls das eingeplant ist oder als Naschwerk zum Abschluss der Feierlichkeiten. Man sollte dabei aber bedenken, dass Torten nicht ewig halten und schön aussehen, zum Beispiel nicht im Hochsommer. Der Höhepunkt ist der gemeinsame Anschnitt der Torte durch das Brautpaar mit dem traditionellen Kuss über der Torte. Übrigens, man achte darauf, wessen Hand beim Anschneiden die Obere ist, denn dessen Eigentümer soll in der Ehe die „Hosen“ anhaben.